Die Herausforderung
Die thematische Bandbreite reichte von der NS-Zeit im Burgenland über die Geschichte der Burg bis hin zur Friedensarbeit von Gerald Mader. Für jede dieser Ausstellungen galt es, individuelle Ansätze zu finden, die sowohl fachlich überzeugen als auch emotional berühren. Gleichzeitig mussten die Stationen robust, intuitiv bedienbar und auch für den Einsatz mit Schulklassen geeignet sein.
Unsere Lösung
Gemeinsam mit dem Ausstellungsteam vor Ort entwickelten wir eine Vielzahl maßgeschneiderter Anwendungen, die den individuellen Charakter der einzelnen Ausstellungen unterstreichen. Dazu gehören klassische Touch-Lösungen mit Text- und Bildinhalten, Quizformate, Zuordnungsspiele sowie ein Memory rund um die Heraldik der Burg. Besonders hervorzuheben sind die interaktive Armbruststation, bei der auf digitale Ziele geschossen werden kann, sowie eine Augmented-Reality-Station, bei der mit einem virtuellen Schwert Früchte in mittelalterlichem Stil zerteilt werden – inspiriert von populären Spielmechaniken, aber eingebettet in einen historischen Kontext. Alle Anwendungen wurden inhaltlich und technisch individuell angepasst, um eine möglichst intuitive, zugängliche und nachhaltige Nutzung zu gewährleisten. So entstand ein modernes Ausstellungserlebnis, das Lernen, Spielen und Entdecken auf gelungene Weise miteinander verbindet.